Die schnelle Antwort
Ein Magnet zieht Dinge aus Eisen oder Stahl an. Das macht eine unsichtbare Kraft, das Magnetfeld. Jeder Magnet hat einen Nordpol und einen Südpol. Verschiedene Pole ziehen sich an, gleiche Pole stoßen sich ab.

TankiRanki, wie hält ein Kühlschrankmagnet mein Bild fest, ganz ohne Kleber?

RankiEr benutzt eine unsichtbare Kraft. Das fühlt sich ein bisschen wie Zauberei an, ist aber Wissenschaft. Finden wir es heraus!
Eine unsichtbare Kraft
Ein Magnet kann manche Dinge zu sich ziehen, ohne sie zu berühren. Diese Kraft wirkt in einem Bereich rund um den Magneten. Man nennt ihn . Du kannst das Magnetfeld nicht sehen. Aber du kannst sehen, was es macht.
Halte eine Büroklammer nah an einen Magneten. Sie springt durch die Luft und bleibt kleben. Ganz nah am Magneten ist die Kraft am stärksten. Je weiter weg du gehst, desto schwächer wird sie.
Was bleibt hängen?
Magnete ziehen Dinge an, in denen steckt. Stahl besteht fast nur aus Eisen. Darum bleibt auch Stahl hängen. Büroklammern, Nägel und viele Konservendosen sind aus Stahl. Aber viele andere Dinge bleiben überhaupt nicht hängen.
- Das bleibt hängen: Eisen, Stahl, Nickel und Kobalt.
- Diese Metalle bleiben nicht hängen: Aluminium, Kupfer, Gold und Silber.
- Auch das bleibt nicht hängen: Holz, Plastik, Glas, Papier und Gummi.
Die Kraft geht sogar durch Dinge hindurch. Ein Kühlschrankmagnet hält dein Bild durch das Papier hindurch fest.
Nordpol und Südpol
Jeder Magnet hat zwei Enden. Sie heißen . Das eine ist der Nordpol, das andere der Südpol. An den Polen ist die Kraft am stärksten.
Halte zwei Magnete aneinander. Dann passiert etwas Lustiges. Zwei Magnete können sich oder . Ein Nordpol und ein Südpol ziehen sich an. Sie wollen zueinander. Zwei Nordpole stoßen sich ab. Sie schieben sich weg. Bei zwei Südpolen ist es genauso.

TankiWenn ich einen Magneten in der Mitte durchbreche, habe ich dann ein Nord-Stück und ein Süd-Stück?

RankiNein. Du bekommst zwei kleinere Magnete. Jeder hat wieder einen eigenen Nordpol und Südpol. So stur sind Magnete!
Die Erde ist ein riesiger Magnet
Tief im Inneren der Erde gibt es heißes, flüssiges Eisen. Es bewegt sich langsam. Fachleute glauben, dass dieses Metall unseren ganzen Planeten zu einem riesigen Magneten macht.
Darum funktioniert ein . In einem Kompass steckt ein dünner Magnet in Form einer Nadel. Die Nadel kann sich frei drehen. So richtet sie sich nach dem Magnetfeld der Erde aus. Ein Ende zeigt immer nach Norden. Seit Hunderten von Jahren finden Seeleute und Entdecker mit dem Kompass ihren Weg.
Die ersten Kompasse gab es vor ungefähr 2.000 Jahren in China. Sie waren aus . Das ist ein Gestein, das von Natur aus ein Magnet ist.
Probier es aus
Geh auf Magnet-Suche
Das brauchst du
So geht es
- Mal zwei Spalten auf dein Papier. Schreib darüber „Bleibt hängen“ und „Bleibt nicht hängen“.
- Geh mit dem Magneten durch deine Wohnung oder dein Klassenzimmer.
- Halte den Magneten vorsichtig an Löffel, Schlüssel, Türen, Spielzeug und alles andere, was du findest.
- Halte den Magneten weg von Bildschirmen, Computern und Karten.
- Schreib jedes Ding in die richtige Spalte. Was hat dich überrascht?

TankiMagnete ziehen also Eisen an, verschiedene Pole ziehen sich an, und die Erde ist ein großer Magnet.

RankiJa. Du stehst also gerade auf dem größten Magneten, den du je treffen wirst.
Schwere Wörter
- Magnetfeld
- Der unsichtbare Bereich um einen Magneten, in dem seine Kraft wirkt.
- Eisen
- Ein starkes graues Metall. Magnete ziehen es sehr gut an.
- Pole
- Die zwei Enden eines Magneten. Sie heißen Nordpol und Südpol.
- anziehen
- Wenn zwei Dinge sich gegenseitig zueinander ziehen.
- abstoßen
- Wenn zwei Dinge sich gegenseitig wegschieben.
- Kompass
- Ein Gerät mit einer Magnetnadel, die immer nach Norden zeigt.
- Magneteisenstein
- Ein Gestein, das von Natur aus ein Magnet ist.
Schnelles Quiz
1. Was zieht ein Magnet an?
Stahl besteht fast nur aus Eisen, und Magnete ziehen Eisen an.
2. Was passiert, wenn sich zwei Nordpole treffen?
Gleiche Pole stoßen sich ab. Darum schieben sich zwei Nordpole weg.
3. Warum zeigt eine Kompassnadel nach Norden?
Die Nadel ist ein Magnet. Darum dreht sie sich nach dem Magnetfeld der Erde.
Für Eltern und Lehrkräfte
Das Magnetfeld der Erde entsteht durch flüssiges Eisen, das sich im äußeren Erdkern bewegt. Fachleute nennen das Geodynamo. Sehr kleine, starke Magnete, etwa aus manchem Spielzeug, sind gefährlich, wenn sie verschluckt werden, darum gehören sie nicht in die Hände kleiner Kinder. Gemeinsam lässt sich ein einfacher Kompass bauen: eine Nähnadel mehrmals in eine Richtung mit einem Magneten bestreichen und auf einem Stück Korken in einer Schüssel Wasser schwimmen lassen.
Bilder mit dem Hinweis „AI generated“ wurden mit KI erstellt. Ranki und Tanki sind KI-generierte Figuren. Fehler gefunden? Schreib an info@pr-geo.com, wir korrigieren ihn.



