Die schnelle Antwort
Arbeitsbienen saugen einen süßen Saft aus Blüten. Er heißt Nektar. Im Bienenstock geben sie ihn von Biene zu Biene weiter. Sie füllen ihn in Wachszellen und fächeln ihn mit den Flügeln trocken, bis er dick und klebrig ist. Das ist Honig.

RankiTanki, wie machen Bienen eigentlich Honig? Haben sie eine winzige Küche im Bienenstock?

TankiEine Küche mit winzigen Löffeln wäre toll. Aber das echte Rezept beginnt woanders. Es beginnt in einer Blüte.
Alles beginnt in einer Blüte
Viele Blüten machen einen süßen, wässrigen Saft. Er heißt . Mit ihm locken die Blüten Insekten an. Honigbienen lieben Nektar.
Die Bienen, die Nektar sammeln, heißen Arbeiterinnen. Sie sind alle weiblich. Eine Arbeiterin landet auf einer Blüte und saugt den Nektar mit ihrer langen Zunge auf. Ihre Zunge funktioniert wie ein Strohhalm.
Ein Magen nur zum Tragen
Eine Biene hat in ihrem Körper einen besonderen Beutel. Er heißt . Er ist nicht für ihr eigenes Essen da. Er ist wie ein winziger Rucksack, nur zum Tragen von Nektar.
Eine Biene besucht auf einem Ausflug viele Blüten. Wenn ihr Honigmagen voll ist, fliegt sie nach Hause in den . Dort lebt eine große Bienenfamilie zusammen. Im Sommer können in einem Bienenstock Zehntausende Bienen wohnen.
Vom Nektar zum Honig
Im Bienenstock gibt die Arbeiterin den Nektar an andere Bienen weiter, von Mund zu Mund. Jede Biene gibt besondere Säfte dazu. Sie heißen . Sie verändern den Nektar, damit er lange haltbar bleibt.
- Die Bienen füllen den Nektar in kleine, sechseckige Kästchen aus Wachs. Diese Kästchen heißen .
- Der Nektar ist noch sehr wässrig. Darum fächeln die Bienen ihm mit ihren Flügeln Luft zu.
- Die Luft trocknet das meiste Wasser weg.
- Der Nektar wird langsam dick und klebrig. Jetzt ist er Honig.
- Die Bienen verschließen jede volle Zelle mit einem Deckel aus Wachs.
Warum machen sich die Bienen so viel Arbeit? Honig ist ihr Essen für den Winter. Wenn es kalt ist, gibt es keine Blüten. Dann bleiben die Bienen im Stock und essen den Honig, den sie gesammelt haben.

RankiWie sagen sich Bienen eigentlich, wo die besten Blüten sind? Sie können doch keine Landkarten lesen.

TankiSie tanzen! Das nennt man Schwänzeltanz.
Tanzende Bienen und fleißige Helfer
Wenn eine Biene viele Blüten gefunden hat, macht sie im Stock einen besonderen Tanz. Sie läuft in Form einer Acht. In der Mitte wackelt sie mit ihrem Körper hin und her. Die Richtung und die Dauer des Wackelns zeigen den anderen Bienen, wohin sie fliegen müssen.
Bienen helfen auch den Pflanzen. Während eine Biene Nektar trinkt, bleibt gelber Staub aus der Blüte an ihrem haarigen Körper hängen. Dieser Blütenstaub heißt . Ein Teil davon reibt sich an der nächsten Blüte ab. So können Pflanzen Samen und Früchte bilden, zum Beispiel Äpfel und Erdbeeren.
Probier es aus
Eine Bienentränke bauen
Das brauchst du
So geht es
- Stell die Schale an einen ruhigen, sonnigen Platz in der Nähe von Blumen.
- Füll sie mit Kieselsteinen oder Murmeln.
- Gieß Wasser hinein, bis der Boden bedeckt ist. Die Spitzen der Steine sollen trocken bleiben.
- Schau mit etwas Abstand leise zu. Versuch nie, eine Biene anzufassen.
- Wechsle das Wasser jeden Tag, damit es frisch bleibt.
Bitte einen Erwachsenen, dir dabei zu helfen.

RankiHonig ist also Blütensaft, den Bienen tragen, mischen, trocknen und aufheben. Das ist viel Arbeit für einen Löffel voll.

TankiZwölf ganze Bienenleben für einen Teelöffel. Ab jetzt verschwende ich keinen Tropfen mehr.
Schwere Wörter
- Nektar
- Ein süßer, wässriger Saft, den viele Blüten machen.
- Honigmagen
- Ein besonderer Beutel in der Biene, nur zum Tragen von Nektar.
- Bienenstock
- Das Zuhause einer großen Familie von Honigbienen.
- Enzyme
- Besondere Säfte, die helfen, einen Stoff in einen anderen zu verwandeln.
- Zellen
- Kleine, sechseckige Kästchen aus Wachs, in denen Bienen Honig aufheben.
- Schwänzeltanz
- Ein wackeliger Tanz, der anderen Bienen zeigt, wo es Blüten gibt.
- Pollen
- Gelber Blütenstaub, der Pflanzen hilft, Samen zu bilden.
Schnelles Quiz
1. Was sammeln Bienen aus Blüten, um Honig zu machen?
Bienen saugen Nektar, einen süßen Saft, aus den Blüten.
2. Wie trocknen Bienen den Nektar?
Bienen fächeln dem Nektar mit ihren Flügeln Luft zu, bis das meiste Wasser weg ist.
3. Warum heben Bienen Honig auf?
Im Winter gibt es keine Blüten. Dann essen die Bienen den Honig, den sie gesammelt haben.
Für Eltern und Lehrkräfte
Honigbienen sind nur eine von vielen Bienenarten. Die meisten Wildbienen leben allein und machen nie Honig, aber auch sie bestäuben viele Pflanzen. Ein paar blühende Kräuter wie Lavendel, Thymian oder Schnittlauch auf der Fensterbank oder dem Balkon sind eine einfache Möglichkeit, gemeinsam den Bienen zu helfen.
Bilder mit dem Hinweis „AI generated“ wurden mit KI erstellt. Ranki und Tanki sind KI-generierte Figuren. Fehler gefunden? Schreib an info@pr-geo.com, wir korrigieren ihn.



